Fit für die eVergabe – Vorträge 11./12. Mai 2016

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Referenten, Ausstellern und Teilnehmern für die kompetenten Redebeiträge sowie die interessante und rege Diskussion.


Grundsätze und Schwerpunkte in Kürze:

  • Die eVergabe muss von allen Öffentlichen Auftraggebern bis spätestens 18.09.2018 bei allen EU-Verfahren von der Bekanntmachung bis zum Zuschlag angewendet werden.
  • Seit dem 18.04.2016 müssen alle Öffentlichen Auftraggeber ihre oberschwelligen Bekanntmachungen und alle dazugehörigen Vergabeunterlagen auf einer Bekanntmachungs- oder eVergabeplattform unentgeltlich, direkt und uneingeschränkt zur Verfügung stellen.
  • „Zentrale Vergabestellen“ sind in der Pflicht, bis 18.04.2017 die eVergabe vollständig umzusetzen.
  • Es gibt keine Registrierungspflicht auf einer eVergabeplattform für die Phase der Einsichtnahme in die Bekanntmachung und das herunterladen  der Vergabeunterlagen, aber …
  • Eine elektronische Kommunikation mit den Bewerbern und Bietern ist erst möglich, wenn diese sich freiwillig auf der jeweiligen eVergabeplattform registrieren.
  • Die Signaturpflicht für elektronische Angebote entfällt grundsätzlich, es sei denn, sie wird von der Vergabestelle explizit gefordert.
  • Ab Mitte 2016 sollen alle eVergabeplattformen der öffentlichen Hand zum XVergabe-Standard kompatibel sein.

 Präsentationen geordnet in der Reihenfolge der Vorträge gemäß Programm der Veranstaltung:

  1. Grundlagen der e-Vergabe/X-Vergabe – elektronische Vergabeplattformen
       Rolf Kewitz, Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern


  2. Die eVergabe-Lösung im Betrieb für Bau und Liegenschaften (BBL M-V)
       Heinz-Gerd Hufen, Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern


  3. Die eVergabe-Lösung im BBL M-V mit iTWO ep
       Michael Reith, RIB Software AG


  4. Elektronische Vergabe – eine Herausforderung und eine Chance für die Kommunen in M-V
       Dirk Gros, Zweckverband Elektronische Verwaltung in M-V (eGo-MV)


  5. Elektronische Vergabe – Herausforderung und Chance für die Kommunen in M-V
       Oliver Klein, subreport, Verlag Schawe GmbH


  6. Einkauf von Liefer- und Dienstleistungen unter Beachtung der eVergabe
       Mathias Evert, Universität Rostock


  7. Aufgaben der DVZ M-V GmbH als zentrale IT-Beschaffungsstelle des Landes M-V
       Hubert Ludwig, DVZ Datenverarbeitungszentrum M-V GmbH


  8. Von der Papierform zur vollständigen elektronischen Vergabe
       Torsten Eichler, Landesamt für innere Verwaltung M-V (LAiV)
       Sören Eberhardt-Biermann, Landesamt für innere Verwaltung M-V (LAiV)


  9. Umsetzung der eVergabe in der Stadtverwaltung Rostock
       Uta Klimpel, Hauptamt der Stadt Rostock
       Heidrun Liebau, Hochbauamt der Stadt Rostock


10. Einführung der eVergabe in der WIRO GmbH
       Cornelia Kreft, WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH


11. Einführung der eVergabe im Verantwortungsbereich der Stadtwerke Schwerin
      Peter Schorr, Stadtwerke Schwerin GmbH
      Matthias Effenberger,  SIS – Schweriner IT- und Service GmbH,
      Tobias Belz, cosinex GmbH


12. Der Weg zur eVergabe bzw. XVergabe
       Joachim-E. Warbek, Erfahrungen als einstiger Leiter einer Zentralen Submissionsstelle


13. Einfach elektronisch ausschreiben und bieten mit bi eVergabe
       André Gross, bi-AusschreibungsDienste, bi medien GmbH